Dr. Kanter und Frl. Remis (Die Pflicht und ein Test)

 

Pflicht: FV 09 Eschersheim II vs. Spvgg. 05 Oberrad III 0:12 (0:6)

 

Test: FC Union Niederrad III vs. Spvgg. 05 Oberrad III 5:5 (1:2/3:4)

 

Letzten Samstag (08.11.2014) war unsere F3 Auswahl zu Gast beim FV 09 Eschersheim II und konnte seine Siegesserie fortsetzen. Mit einem Kantersieg erfüllte man die nächste Pflichtaufgabe ( das englische Verb „to canter“ mit „kurzer, leichter Galopp“ (-> der „Kanter“) sowie der Ausdruck „to win in a canter“ mit „(etwas) mühelos gewinnen“ übersetzt. Das Idiom „to win in a canter“ (-> „ein (Pferde-)Rennen nur leicht galoppierend gewinnen“) sowie irgendwann dann im Folgenden der Begriff „Kantersieg“ (-> „in einem Wettkampf auf mühelose und leichte Art, also ohne nennenswerten Aufwand, zu siegen“))

So kann man nicht in jeder Begegnung locker aufspielen und den Ball laufen lassen. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht und die Gastgeber aus Eschersheim befinden sich noch in der Entwicklung. Es ist oft bei solchen Teams so, dass man auf die Rückrunde gespannt sein kann. Meistens hat sich dann einiges getan.

 

Unser Team nimmt jede Aufgabe ernst. Man spielte auf ein Tor, das der Eschersheimer. Der ungewohnte Untergrund erfuhr eine aufblühende Spielfreunde mit Kombinationsfußball, der sich sehen lassen konnte. Oft schon taten wir uns schwer gegen unterlegene Teams. Heute aber lief der Ball leicht und beschwingt über den aufgeweichten Hartplatz. Es dauerte nicht lange und Mark begann den Torreigen, 0:1. Eschersheim kam nicht wirklich nach und hatte Schwierigkeiten mit unserem schnellen Flankenwechsel und dem genauen Passspiel.

 

Can fristete im Tor ein Einsiedlerdasein und kündigte an in der 2. Halbzeit auf dem Feld spielen zu wollen.

 

Tom zu Kourosh, der mit zielgenauem Pass zu Bartol, 0:2,

 

Bartol dann mit Vorlage von rechts zu Finn, 0:3,

 

Fast die gleiche Aktion folgte im Abstand von nur wenigen Minuten, Finn mit dem 0:4.

 

Dann bediente Mika den bestens aufgelegten Finn von der linken Seite und es stand 0:5.

 

Der Capitano und aus dem Urlaub zurückgekehrte Frederic erhöhte dann zum Halbzeitstand 0:6.

 

Die restlichen 1200 Sekunden wurden ähnlich überlegen absolviert. Alina wirbelte jetzt das Mittelfeld auf und legte gleich Mal zu Jonathan auf, der seine Torjägerqualitäten á la Gerd Müller gleich unter Beweis stellte, 0:7. Bartol findet sich immer besser in das Team ein und erhöhte locker leicht zum 0:8. Ben B. und Noah blockten die wenigen Eschersheimer Angriffe sicher ab. Frederic ruhte sich jetzt im Tor aus und Can konnte auf Links seine Feldkenntnisse erweitern. Ben O. tanzte auf der rechten Seite den ein oder anderen Gegenspieler aus und das nächste Tor war schon in Sicht nachdem er zu Alina weitergab und sie ein zweites Mal perfekt das Leder zu Jonathan weiterspielte. Das 0:9 war damit schon gut wie sicher und dann auch Wirklichkeit geworden. Mark war dann der nächste Aspirant, der angetreten war, um Jonathan zum lupenreinen Hattrick zu verhelfen, 0:10.

 

Tom wollte nun auch seinen Treffer feiern und bretterte aus der Ferne erfolgreich in die Netze, 0:11. Mit dem Schlusspfiff durfte sich dann auch unser Stammtorhüter Can ebenfalls in der Torjägerliste verewigen, der zum Endstand 0:12 die ohnehin hohe Führung nochmals ausbaute. Der Trainer war zufrieden und nutzte das Spiel zum Test von einigen Umstellungen, die uns vielleicht noch nützlich sein werden.

 

So kann man weiterhin mit einer weißen Weste und erhobenem Haupt in die nächsten Pflichtaufgaben gehen, wenn auch das nicht immer so locker vom Fuß gehen wird.

 

Zum nächsten Spiel empfangen wir am 15.11. Makkabi Frankfurt (F2) auf der Beckerwiese, den Finalgegner und Sieger des 1. „Grie`Soß – Cup 2014“ .

 

Das wird in jedem Fall ein Hammerspiel und die Grenzen werden ausgelotet.

 

Es wird das Spiel der Hinrunde, da bin ich sicher. Jetzt werden wir sehen, wo wir stehen. Hochspannung pur ist vorprogrammiert.

 

 

 

……..

 

 

 

Aufgrund der hochzuhaltenden Spielpraxis ist es unbedingt notwendig, dass unser Team gefordert wird. Daher fuhren wir am Sonntag nach Niederrad und trafen auf unseren alten Bekannten und unsere Freunde aus der vergangenen Pflichtrunde, den FC Union Niederrad (F3). Die hatten gerade unsere F6 mit 14:0 geschlagen und wir waren sozusagen auch dort, um die Ehre von Oberrad zu verteidigen.

 

Am Ende (nach 3 Halbzeiten á 20 Minuten) stand dann ein freundliches Remis.

 

> „Remis“ kommt aus dem Französischen und ist das Partizip des Verbes „remettre“, was so viel bedeutet wie „zurücklegen“ oder „zurückstellen“. Somit ist das „Zurückstellen“ die Wiederherstellung des Ausgangszustandes (mit gleichen Chancen) <

 

 

 

Ich glaube am Ende sind alle zufrieden in das restliche Wochenende gefahren.

 

 

 

Es waren immer spannende Begegnungen gegen FC Union Niederrad. Diesmal fehlten uns leider beide Torhüter und Lorenzo in der Abwehr. Das schwächt natürlich die Defensive erheblich. Doch die anderen haben das auch gut aufgefangen. Noah und Freddy standen im Wechsel Ihren Mann im Kasten. Tom kümmerte sich, gewohnt verlässlich, um den Rückraum. Kourosh und Frederic sortierten sehr geordnet das Mittelfeld, um die Vorwärtsbewegungen ordentlich in Gang zu bringen.

 

 

 

Jedes Spiel ist halt anders. Mark unterstrich aber mit seinem Team von Beginn an den heutigen Anspruch trotz einiger Ausfälle und machte einen gelungenen Start ins Spiel perfekt, er traf zum 0:1. Weitere gute Chancen blieben zwischendurch im Kunstrasen hängen. Fynn verschoss erst einen Ball direkt vor dem Tor, bevor er das 0:2 mit auf dem Fuß hatte. Bis der Ball klar über der Linie war kamen noch Mark und Bartol nachgerückt und schoben nach. Die Gastgeber drückten dann etwas mehr auf den Anschluss. Etwas unglücklich rutschte der Ball dann kurz vor dem Ende des ersten Drittels nach einer Ecke für Niederrad gerade so über die Linie. Nur noch 1:2. Die Spannung war zu spüren.

 

 

 

Im zweiten Drittel drehte unser Team noch mal am Energiehebel. Hereingabe von Fynn auf Mark, der nur noch einschieben musste aber es irgendwie schaffte den Ball am Tor vorbei zu schieben. Was für eine Möglichkeit. Doch Mark war in Bestform und erhöhte dann in einer der folgenden Aktionen mit herrlichem Dribbling im gegnerischen Strafraum cool zum 1:3. Vieles ging heute über die rechte Seite. Kourosh bediente im Minutentakt sehr sicher und mit fußballerischem Geschick den unablässig durchstartenden Bartol. Nachdem Bartol dann seine gute Leistung mit dem 1:4 gekrönt hatte, war es wieder Niederrad, die weiter arbeiteten und sich nie vom Ergebnis einschüchtern ließen. Das war wirklich Klasse. So entstand ein munterer Schlagabtausch. Die Gastgeber trafen zum 2:4 und konnten kurz vor dem Ende des zweiten Drittel sogar noch den Anschlusstreffer erzielen (3:4).

 

 

 

Im letzten Drittel war Niederrad ordentlich motiviert aus der Pause gekommen. Alina, die eine sehr starke und auffällige spielerische wie auch kämpferische Leistung zeigte war neben Ihrem Sportkameraden immer am Ball, weitere Treffer zu vermeiden. Ben B. und Ben O. machten ebenfalls Ihren Job. Jonathan kam im Sturm trotzallem nicht mehr so zu seinem Möglichkeiten, wie man es von Ihm gewohnt ist. Niederrad hat gute Hinterleute, die sehr wachsam sind. Die Gastgeber schafften es dann durch Standards wieder ranzukommen und sogar zum ersten Mal in Führung zu gehen (5:4).

 

 

 

Bei einer kleinen Schlussoffensive, die Mika mit anführte konnten unsere Kicker vom Wald mit einem letzten Aufbäumen noch den Ausgleich erzielen. Toms unermüdliche Arbeit mündete im Tor zum versöhnlichen 5:5 Endstand.

 

 

 

Niederrad hat gezeigt, dass man sie immer ernst nehmen muss. Bravourös haben sie unsere komfortable 1:4 Führung wieder aufgeholt.

 

Das war ein guter Test für die kommenden Aufgaben.

 

 

 

 

 

Dank an Trainer und Betreuer / Kader:

 

Kouhyar Delalat und Martin Stöhr /

 

 

 

Eschersheim: Can (Tor), Frederic (Capitän), Alina Jolie, Bartol, Ben B., Ben O., Finn, Jonathan, Kourosh, Mark, Mika, Noah, Tom

 

Niederrad: Noah, Frederic (Tor), Frederic (Capitän), Alina Jolie, Bartol, Ben B., Ben O., Fynn, Jonathan, Kourosh, Mark, Mika, Tom

 

 

 

 

 

 

 

von Martin Stöhr

 

 

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