Spvgg. 05 Frankfurt-Oberrad III vs. TuS Makkabi Frankfurt II 0:7 (0:2)

F3-Debakel auf der Beckerwiese: schmerzliche Heimniederlage gegen Makkabi

 

F3 weicht von Erfolgskurs ab – ein Spielbericht

 

Reserviert war in dieser Saison die Prognose von Oberrad-F3-Trainer Kouhyar D. zum Spielausgang: „3:2“ sei sein Tipp. Das er Mut aus der Klatsche schöpfen werden muss, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

 

Etwas optimistischer, aber trotzdem verhalten, äußerte sich Makkabis Trainer Bela C.-B., der sich „schon die ganze Woche“ auf die Begegnung „gefreut und vorbereitet“ habe, nach zögerlicher Reflektion: „ein 1:2 sei da schon zu machen“.

Niemand hatte auch nur im Entferntesten vor der ungleichen Partie mit etwas zählbarem gerechnet, das nach Ablauf des Derbys dem Punktekonto von Makkabi gutgeschrieben werde. Fakt ist, dass Makkabi gegen den Klassenfavoriten Oberrad –F3 die Partie so begann, wie sie noch keine zuvor erlebt hatte: gut aufgestellt, locker couragiert und attackierend waren sie die Makkabäer.

 

Zu diesem Zeitpunkt waren gerade zwei Minuten gespielt als die Abwehr (Lorenzo M.) in einer bedauernswerten Einerkette ausgetrickst und der Keeper (Can M.) getunnelt wird, 0:1!

 

 

Danach kommt Makkabis Spiel ins Rollen. Unerschrocken, perfekt eingespielt und im Stellungspiel dominierend wird im Mittelfeld der Makkabäer durch die berüchtigte Viererkette in die Breite gezogen um sich im oberräder Strafraum zu clustern. Ein Freudentag für den bis weilen in der Pflichtrunde verwaisten Torwart Can , er kann durch Paraden glänzen, verhindert das Schlimmste. Oberrad kommt nicht ran, zu zögerlich die Abschläge, zu risikobereit und unpräzise die Pässe nach vorn. Allzu oft wird Kourosh D (Mittelfeld) bei Ballannahme gedoppelt, findet keine Anspielstationen in der Spitze, Finn S. und Bartol T. starten zu spät durch, werden jeweils von zwei Spielern an die Außenlinie gedrängt. Fynn S. ackert linksaußen ohne Durchkommen oder wird bis an die Grundlinie abgelaufen, Frederic K. kämpf frustran durch das zentrale Mittelfeld. Somit erarbeitet sich die F3 gerade mal einen Abschluss auf Makkabis Tor durch Finn S. in der 11. Minute, das wird sauber gehalten. Das Unglück nimmt seinen Lauf und Makkabi geht mit 0:2 (13.) in die Halbzeitpause.

 

Turmhohe Überlegenheit präsentiert Makkabi auch in der zweiten Halbzeit, 0:3 (22.). Ein Eigentor (0:4) raubt der F3 das letzte Selbstvertrauen, sie kommt unter die Räder. Hier kann auch ein frisch eingewechselter Mark S. nichts mehr kompensieren, viel Laufarbeit aber die zu weit gespielten Pässe werden nicht erreicht und vom gegnerischen Torwart aus dem Strafraum gefischt. Auch Mika O. kommt über rechtsaußen nicht durch.

 

 

 

0:7 der Endstand, irgendwie symbolisch diese Ziffer 7 als göttliche Zahl der Vollkommenheit in der Religion des Namenspatrons (Yehuda Maccabi) unserer Sportfreunde vom TuS Makkabi Frankfurt!

 

Man muß konstatieren: Makkabi war in jeder Position ausdauernder präsent und eine Qualität besser besetzt als ihre Gastgeber. Sie haben gekämpft, die Spieler um Kouhyar D., waren aber letztendlich mental und konditionell geschwächt. Damit setzte Makkabi ab der 30. Minute den Deckel auf das Spiel, es ging Oberrad zum Ende hin die Puste aus.

 

Der F3 droht die Chronifizierung ihres Makkabi-Traumas: nicht heilbar aber doch noch auszuhalten diese Niederlagen gegen den sportlichen Rivalen. Bleibt als Konsequenz noch hartes Training und Ausdauer um in der Rückrunde so aufzutreten, dass sie ihre Punkte schon noch machen wird...

 

 

 

Traditionell schließt der Schreiber den Bericht mit einen respektvollem:

 

Makkabi Chai, bis zum nächsten mal!

 

Spieler:

 

Bartol T., Can M., Finn S., Frederic K., Fynn S., Kourosh D., Lorenzo M., Mark S., Mika Ö.

 

Betreuer: Martin S.

 

Trainer: Kouhyar D.

 

 

 

Geschrieben: Carsten M. 15.11.2014

 

 

Hauptsponsor

Platinsponsor

Goldsponsor

Silbersponsoren

Sponsoren