F3: Ungewohnte Leistungsdelle

6. Rang beim 50 Jahre Jubiläumsturnier vom TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V.

 

Am Fronleichnam Feiertag (Donnerstag 04.06.) bewegte sich unser F3 Kader zur Bertramswiese. TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V. hatte zum 50-jährigen Jubiläum eingeladen. Das konnten wir natürlich nicht ausschlagen trotz der Kenntnis, dass über den Köpfen unserer Kinder immerzu das unwillkürliche   Damoklesschwert   unseres Erzrivalen hängt (Aus einer griech. Sage: ..„Erfolg …schützt nicht vor Gefahr“). Man bekam eine sehr durchwachsene Leistung unserer F3 Auswahl zu Gesicht. Mit weniger als 50% ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit ergatterten sie sich trotzdem noch den Einzug in die Finalspiele. Im Viertelfinale war dann aber verdient Schluss. War es der Witterungsumbruch ? War es das stramme Training am Mittwochabend ? Man wird es wohl nie erfahren.

 

 

Dabei begann alles ganz gut. Im ersten Spiel gegen den späteren Finalteilnehmer SG Seckbach hagelte es Oberräder Chancen aber ohne wirklich guten Fußball auf den kleinen Rasenplatz zu bringen.

Finn nach einer Ecke mit dem Kopf knapp drüber,

dann traf Fynn die Latte,

Kourosh`s erster Versuch wurde durch den Seckbacher Keeper pariert,

Kourosh traf dann noch den Pfosten,

Mikas erster Schussversuch ging über das Tor…..

Eine klare Führung wäre verdient gewesen. Meistens holt das einen am Ende ein. Zum Glück war es dieses Mal aber anders und Mika traf dann doch noch in die Netze. Die ebenso wichtige Vorarbeit durch Finn, der nach seiner Verletzung (wir berichteten) langsam zu alter Stärke zurückkommt, mündete somit zum 1:0 Endresultat.

 

Im zweiten Vorrundenspiel standen uns alte Bekannte gegenüber. Mit Eintracht Oberursel hatten wir schon oft interessante Partien auf Turnieren oder beim Testspiel. Die Ladehemmung unseres Teams war aber auch hier nicht zu übersehen. Viel zu hektisch wenn es ruhig gehen könnte und viel zu passiv wenn man aktiv eingreifen müsste. Es war schon fast etwas rätselhaft nach den letzten so erfolgreichen Wochen mit besten Leistungen. Vielleicht ist aber auch die Luft etwas raus gewesen. Wieder wurden ein paar erste Möglichkeiten liegen gelassen. Oberursel spielte ordentlich und traf, 0:1. Oberrad F3 ohne Glanz und Gloria. Frederic glich trotzdem zum 1:1 aus.

 

In der dritten und letzten Vorrundenbegegnung wartete der Gastgeber des TuS Makkabi und spätere Turniersieger  (Unser ewiger Sparringspartner hatte effektiv die entscheidenden Momente des Turniers genutzt).

Trotz mehrfacher Ansprache des Trainers konnte unser Team auch dieses Mal nicht überzeugen. Zwar erkämpfte man sich ein torloses Remis (0:0), .. aber ohne Verdienst. Unpräzises Zusammenspiel oder einfaches Gebolze ist nicht die Philosophie dieser Mannschaft, die sogar als einziges Team in der gerade zu Ende gegangenen Pflichtrunde die U9 von Viktoria Preußen schlagen konnte (6:1, siehe Bericht).

 

Es reichte trotzdem für den Einzug ins Viertelfinale. Wie es sich in den vorangegangenen Spielen bereits angekündigt hatte war aber heute nichts zu holen. Dabei war alles drin. Mark traf sehenswert zum 1:0. Anstatt ab diesem Zeitpunkt noch mehr auf Sieg zu pochen ließ man sich vom beherzt aufspielenden Gegner zweimal auskontern. Wormatia Worms brauchte eigentlich nicht viel zu tun,  um am Ende mit 2:1 ins Halbfinale einziehen zu können.

 

Mehr gibt es auch nicht zum berichten.

Abhaken, Weitermachen.

 

Sang- und klanglos hatte man sich präsentiert und unsere Kicker von der anderen Mainseite wurden etwas betrübt in das lange Wochenende entlassen.

Im Gepäck noch etwas Verunsicherung ob der gebotenen Darstellung,  aber auch die Gewissheit was dieses Team in den letzten Wochen und Monaten geleistet hat.

Bei Makkabi ist halt immer alles anders.

 

 

Fazit:

Vorrunde ohne Niederlage in einer Gruppe gemeistert, die Finalteilnehmer und Turniersieger enthielt.

Objektiv und Optimistisch betrachtet war das Resultat nicht schlecht. Der Anspruch an den Fußball in diesem Team ist aber ein anderer.

Lieber verliert oder gewinnt man mit gutem Fußball als sich gerade noch übers Ziel zu hangeln. Zwei Kontertore beendeten  zum Glück diese Illusion im Viertelfinale.

Vermutlich war es auch besser so.

 

 

 

Trainer/ Betreuer/ Kader:

Kouhyar Delalat/ Martin Stoehr/

Can (TW), Frederic K. (C),  Bartol J., Finn S., Fynn S., Kourosh D., Lorenzo M., Mark S., Mika Ö., Tom S.

 

geschrieben von Martin Stoehr

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