D2- Spvgg. Griesheim 02 vs. Spvgg Oberrad 05 2:3 (1:0) 

Nach dem 6:0 im ersten Spiel gegen Olympia ging man mit Selbstvertrauen in die Partie. Allerdings gab es eine Lücke zu füllen, die kurzfristig zustande kam. Nachdem sich Keeper Leon die Finger brach und Janis am Wochenende urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stand, verletzte sich kurzfristig Liam schwer, so dass … als vierter Torhüter einsprang.

So war es auch zu Beginn das Ziel, den Gegner von der eigenen Gefahrenzone fernzuhalten. Zumeist gelang das auch, doch im Spiel nach vorn kamen noch zu viele Ungenauigkeiten vor, so dass kein richtiger Spielfluss entstand. Trotzdem lief man ab er der 6. Minute einem Rückstand hinterher. Nach einem langen Abschlag trat Ersatzkeeper Kenan am Ball vorbei, so dass der gegnerische Stürmer (allerdings bei der Passabgabe im Abseits stehend) die Murmel in das leere Tor einschieben konnte. Nachdem man sich etwas schüttelte riss man das Spiel aber an sich. So gab es ab der 9. Spielminute Chancen im Minutentakt. Casper, Laurin und Alessio vergaben reihenweise die Möglichkeit zum Ausgleich. In der 19. Minute fiel aber nach einem Konter beinahe das 0:2, doch Kenan rettete in letzter Sekunde. Bis zur Pause waren es Loris und Casper die das hochverdiente 1:1 auf den Schlappen hatten, doch auch hier fehlten nur Zentimeter. So ging es mit einem schmeichelhaften 0:1 in die Kabine.

 

 

 

Halbzeitfazit: Man drängte den Gastgeber immer weiter zurück, gewann viele Zweikämpfe und kombinierte auch teilweise ansehnlich, doch war es schwer, die Stürmer freizuspielen, weil der Gegner sehr tief stand und wenig Platz lies. Zudem suchte man zu häufig den Weg über die Mitte. Die sich dennoch zahlreichen Möglichkeiten wurden dann aber kläglich vergeben.

 

 

 

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel noch einseitiger. Griesheim konnte sich nur noch mit langen Bällen befreien. Auch jetzt gab es haufenweise Möglichkeiten, doch wieder zögerte man beim Abschluss oder zielte zu ungenau. So war es dann nicht verwunderlich, dass der Gegner beim Ausgleich in der 39. Minute kräftig mithalf. Eine Ecke wurde zu kurz abgewehrt, Laurin zimmerte das Leder einfach mal aufs Tor und wie bei einem Flipper sprang der Ball gegen zwei Abwehrspieler und überquerte unhaltbar die Torlinie. Nun wollte das Team schnell das zweite Tor. Man belebte das Flügelspiel und kam so zur Führung. Ein Angriff wie aus dem Lehrbuch: Armin treibt den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne, findet auf dem linken Flügel Toni, der den Ball direkt in die Mitte flankte, wo Rechtsverteidiger Liam von außen beherzt reinsprintete und durch die Beine des Torhüters einköpfte. Auch jetzt spielte man weiter munter nach vorne, doch vergab erneut aussichtsreich weitere Treffer. Und wie es oft so kommt, wird die fahrlässige Chancenverwertung bestraft. Nach einem Konter konnte man zunächst noch zur Ecke klären. Doch diese gelangt nach einer Vielzahl von Fehler zu einem Griesheimer Akteur, der keine Probleme hatte, das Leder zum Ausgleich ins Tor zu drücken.

 

 

 

Doch die Mannschaft lies den Kopf nicht hängen. Sie startete mit Wut im Bauch einen Angriff nach dem anderen. In der 55. waren es Paul und Alessio, die am gegnerischen Spieler und am Pfosten scheiterten. In der 57. Minute klingelte es im gegnerischen Gehäuse. Dachten zumindest alle Spieler und Zuschauer: Janis jagt den Ball in seiner unnachahmlichen Art hoch auf die rechte Angriffsseite, wo er Anton blank gesehen hat. Dieser nimmt das Ding volley und haut es unhaltbar ins kurze untere rechte Eck. Der Ball war so fest, dass er durch das Tornetz flog. Alles jubelte, auch der Schiedsrichter zeigte zum Mittelkreis, doch nach Protesten der heimischen Spieler, die meinten, dass der Ball durch das Seitennetz (das zugegebener Weise auch nicht dicht war) geschossen wurde, nahm er das Tor zurück. Es folgten Diskussionen und Begutachtungen des Tores, doch es half nichts. Es blieb beim 2:2. Es spricht für den Teamgeist und der Moral der Mannschaft, dass man sich davon nicht beirren lies. Ein Standard war es schließlich, der zum viel umjubelnden Siegtor führte. Ein Eckball von der linken Seite drückte der hoch aufgeschossene Abwehrmann Armin über die Linie und wurde anschließend von seinen Kameraden regelrecht erdrückt. Kurz darauf war Schluss und allen viel ein Stein vom Herzen.

 

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