C1 - FC Germ. Ginnheim vs. Spvgg Oberrad 2:1 (1:0)

Sand im Getriebe


Es war wieder soweit an diesem Samstag und wir hatten ein weiteres Auswärtsspiel in Ginnheim. Nachdem das erste gegen Blau Gelb verloren wurde, sollten zumindest gegen Germ. Ginnheim drei Auswärtspunkte geholt werden, zumal die Jungs wieder eine ansteigende Leistung gezeigt haben.

Direkt von Anfang an lief die Kugel bei Oberrad, so dass sich die mitgereisten Fans eigentlich keine Sorgen machen mussten. Die ersten 10 Minuten dominierte Oberrad das Spiel - der letzte Pass fehlte aber und wurde nicht gespielt. Danach wurde Ginnheim stärker und setzte Oberrad mit langen Bällen auf die Stürmer unter Druck. Diese Taktik wurde uns schon bei den letzten beiden Spielen zum Verhängnis. Bis jetzt hatte die Mannschaft noch kein Mittel gefunden gegen eine solche Spielweise zu agieren.

 

Nach 20 Minuten konnte man sagen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war. Das Bild änderte sich aber schlagartig, als Ginnheim in der 28 Minuten den ersten Treffer erzielte. Dieses Gegentor legte einen Schalter bei den Jungs um und nichts funktionierte mehr. Es gab keinen Esprit, keine Leidenschaft und keine Motivation mehr. Jeder hatte Angst den Ball anzunehmen und wusste nicht mehr, was er damit machen sollte. Dann war die erste Halbzeit zu Ende und die Mannschaft kam noch mit einem blauen Auge davon.   


Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, passierte das, was nicht passieren durfte: Der Gegner erzielte das 2:0. Damit war die Motivation der Mannschaft wieder direkt auf dem Nullpunkt angekommen. In den nächsten 15 Minuten war der Gegner deutlich näher am 3:0, als Oberrad am 2:1. Doch mit fortlaufender Zeit fingen sich die Oberräder wieder und schafften in der 54. Minuten den Anschlusstreffer durch Görkem. Jetzt wachten, die Spieler, die Fans und auch die Ersatzbank wieder auf. Der Funke sprang auf alle über und Oberrad spielte nun deutlich schneller und präziser nach vorne. 10 Minuten blieben noch, um zumindest einen Punkte zu retten und nicht die dritte Niederlage in Folge einstecken zu müssen.

 

Dann wäre es fast passiert: nach einem schönen Angriff setzte Görkem den Ball leider nur an das Aluminium und nicht ins Tor. Das wäre der verdiente Ausgleich gewesen und wer weiß, was dann vielleicht noch drin gewesen wäre. Von Ginnheim war zum Ende nur noch wenig zu sehen. Dann aber pfiff der Schiedsrichter ab und damit war die Niederlage besiegelt. Nimmt man aber die ersten und die letzten 10 Minuten, hat unsere Mannschaft einen sehr guten Fußball gespielt und auch die Motivation und die Leistung haben gestimmt. Jetzt geht es darum, diese Leistung auch konstant über 70 Minuten zu erbringen.

 

4. Spieltag, Platz 7.

 

 

 

 

 

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