SG Rot-Weiss Frankfurt 1901 : Spvgg Oberrad 05 F3 1:2 (0:0)

F3 kämpft aufopferungsvoll und gewinnt verdient!

 

Unsere Jungs traten in aller Herrgottsfrühe auf dem imposanten Spielgelände von Rot-Weiss an, allein die mitgereisten Fans vermissten einen heißen Kaffee.

Vorneweg ein großes Lob und ein großer Dank an Aran und Max, die in diesem Spiel tatkräftig unterstützen und sich nahtlos in unsere Mannschaft einfügten. Oberrad ist eine Familie!  

Das Spiel war einfach wahnsinnig spannend und der Autor kann es leider nur in Grundzügen beschreiben. Rot-Weiss war technisch stark und war als Gegner aus der Hinrunde noch in schlechter Erinnerung. Unsere Abwehr leistete gute Arbeit, klärt zwar manchmal noch nicht entschieden genug nach außen, ist aber insgesamt deutlich stärker und sicherer geworden. Hervorzuheben ist: Lello – er hielt so viele Bälle, hatte wieder unglaubliche Paraden und gab der ganzen Mannschaft Sicherheit und Selbstvertrauen. Er eröffnete das Spiel sowohl mit langen Abschlägen als auch nun öfter mit einem Abwurf, um das Spiel geordneter hinter der Mittellinie aufzubauen. Das klappte auch schon vereinzelt. Wichtig ist für unsere Jungs: Konzentration! Präsent sein, im gesamten Spiel wirklich aufmerksam, immer den Ball und das Feld im Blick, immer anspielbar zu sein. Und: das klappt immer besser, ob es beim Anstoß ist, oder Zuspiele im Vorwärtsgang – ganz toll! Das Spiel war ausgeglichen, und Oberrad kam sogar zu Chancen – in einem unserer Angriffe wurde dann aber, so schien es den Zuschauern, vor der Zeit zur Halbzeit abgepfiffen. Null-Null!

 

 

 

Irgendwann früh in der zweiten Hälfte dann der Treffe für Rot-Weiss: Der Gegner kommt in Richtung unseres Strafraums, die Abwehr vermag nicht entschieden genug zu klären, und ein Rot-Weisser schießt einen für Lello unhaltbaren Schuss ins Tor. 1:0 für Rot-Weiss! War das die unweigerliche Richtung, die dieses Spiel nehmen musste?

 

Oberrad ließ sich aber nicht hängen – Lello hatte nach dem Tor direkt mehrere Glanztaten und gab Oberrad Zuversicht. Max war auf seiner Abwehrseite stark, und Aran zeigte bei einem Freistoß, was ein ordentlicher Schuss ist.

 

Dann ein Abstoß von Lello, den Loris bekam und annahm. Und Loris, mit einem tollen Alleingang, setzte sich gegen mehrere Feldspieler durch, hatte das Tor des Gegners klar im Blick und ließ dem gegnerischen Torwart keine Chance! 1:1, unglaublich! Die letzten Spiele hatten es schon gezeigt, hier nun ein neuer Beweis, gekrönt durch ein Tor: die gesamte Mannschaft hat sich unter der Führung von Michel und Daniel und ferner einer auf diesem Level unverzichtbaren Heerschar von Fahrern, Zeugwarten, Schuhbindern und Fans zu einem Team entwickelt, das Fußball spielt, das Trainingsinhalte und erlernte Techniken einsetzt und an sich glaubt. 1:1 gegen einen Gegner wie Rot-Weiss!

 

Oberrad kämpfte weiter aufopferungsvoll und erlaubte sich weiter kaum Fehler. Schließlich das 1:2 – wieder Loris! Dann war der Nervenkitzel kaum noch auszuhalten. Kurz vor Schluss in den letzten Sekunden der dann nicht so überpünktlich abgepfiffenen zweiten Halbzeit dann ein gefährlicher Freistoß für Rot-Weiss, den Oberrad klären kann, dann noch einmal große Diskussion, ob es hier noch ein Handspiel gegeben habe – dann aber Schluss, Oberrad gewinnt sein erstes Punktspiel gegen technisch starke Rot-Weisse, aber verdient!

 

Unglaublich! Oberrad gewinnt! Verdient!

 

Resümee: Das Spiel war, wie schon die letzten Partien, packend und auf Augenhöhe. Es lassen sich viele Dinge aufzählen, die unsere Jungs noch besser machen können und werden. Aber vor allem zeigt sich, wie viel sie schon umsetzen und auf den Platz bringen können und wie die Arbeit der Trainer nun in jedem Spiel immer deutlicher wird, gegen teilweise starke Gegner. Da ist Kampfgeist da, Engagement am Ball, Spielzüge und technische Fähigkeiten. Es war für die Zuschauer ein toller Morgen. Wir danken der Mannschaft für die großen Momente, die sie uns beschert.

 

 

Aufstellung: Lello, Joel, Gabriel, Jonathan, Roko, Julius, Loris, Jakob, Max und Aran.

 

Persönlicher Kommentar: Der Autor bittet um Verzeihung für etwaige Auslassungen und Ungenauigkeiten und zieht seinen Hut tief bis zum Boden vor unserem Turnierberichterstatter Michael Adlerauge Schmidt.   

 

Patrick Paul Müller

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