Pokal Halbfinale SpVgg. Fechenheim via SpVgg. Oberrad 0:4 (0:2)

Wir fahren nach "Berlin"   

 

Unsere B1 schafft es mit dem zweiten Sieg im Pokal direkt ins Finale. Nach 2 Wildcards und einem Rückzug reichten unseren Kickern zwei glorreiche Spiele für den Finaleinzug.  

 

Aber nun zu dem Spiel selbst. Ob man es glauben mag oder nicht, es gibt leider immer noch Hartplätze in Frankfurt. Und einer dieser sagenumwobenen Plätze liegt in Fechenheim. Wie sagte Steppi schon: "Pokal hat eischene Gesetze.", und damit ist auch schon alles gesagt. Fechenheim spielt eine Liga tiefer wie Oberrad, konnte aber alle Heimspiele unter Flutlicht auf dem heimischen Platz mit Erfolg beenden. Somit waren unsere Kicker gewarnt.  

 

Dies ersten Minuten des Spieles waren vorbei. Uns war es relativ klar, wie das Spiel laufen könnte. Oberrad hatte deutlich mehr Spielanteil, schaffte es aber nicht wirklich gefährlich auf das Tor zu schießen. Fechenheim stand mit acht Mann um den eigenen Strafraum und konnte so die Räume zumachen und spielte immer wieder weit nach vorne in die Spitze auf ihre beiden Stürmer. Aber die Verteidigung um Anto M. war hell wach und hatte volle Kontrolle.  

 

Oberrad schnürrte Fechenheim in der eigenen Hälfte ein und mit Felix R. und Tim im Mittelfeld wurden die Bälle immer wieder gut verteilt. Stavros auf links und Kamil auf rechts machten immer wieder Druck über die Außen und schafften so gefährliche Situationen, die zu Anfang Anto A. und Tarik noch nicht wirklich verwerten konnten.  

 

Je länger das Spiel lief, desto deutlicher wurden die Chancen von Oberrad, so dass es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit war, bis der erste Treffer fallen sollte. Es dauerte aber bis zur 25. Minute bis Anton A. endlich den erlösenden Treffer erzielte. Kurz nach dem ersten Treffer war dann auch Tarik endlich erfolgreich, nachdem er schon ein paar mal gescheitert war. In der 38. Minute stand des dann 2:0 für Oberrad und so gingen die Mannschaften auch in die Pause.  

 

Wie so häufig in den letzten Spielen hatte Fechenheim den besseren Start in Halbzeit zwei und zimmerten den Ball direkt an die Latte - da hatte Bjarne Glück, dass der Ball nicht ins Schwarze getroffen hatte.   

 

Nach dieser "Schrecksekunde" ergriff wieder Oberrad die Initiative und es bot sich dem Zuschauer das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Fechenheim stand tief und versuchte mit langen Bällen die Oberräder Abwehr auszuhebeln, aber Oberrad hatte deutlich mehr vom Spiel.  

 

Eine kurze Randnotiz: nach einem unsportlichen Verhalten eines Zuschaures und zwei Flitzern nahm sich der souverän pfeifenden Schiedsrichter die Zuschauer zur Brust - daraufhin war Ruhe im "Heimblock".  

 

Nach diesen Zwischenfällen drehte Oberrad erst so richtig auf und entschied das Spiel innerhalb von zwei Minuten. Erst wieder Anto A. in der 56. Minute und kurz darauf Tarik in der 58. Minuten - beide mit einem Doppelpack.   

 

Oberrad hatte danach sicher noch ein gutes halbes Dutzend weitere Chancen, aber am Ergebniss selbst wurde nichts mehr verändert.   

 

Das nennt man einen guten Start in die Saison, das achte Spiel und noch keine Niederlage (wettbewerbsübergreifend) und das Finale im Pokal klargemacht.

 

 

Alexander Albert

 

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