E2: Sieger der Silberrunde beim U10 PUNICA-CUP 2016 in Waiblingen

Vom 30.09. bis 02.10.2016 fuhr unser E2 TEAM in die Nähe von Stuttgart um beim gut besetzten U10 Punica Cup des FSV KfA Waiblingen an den Start zu gehen. Nach der Fahrt am Freitag und einem gemeinsamen Abendessen ging es am Samstag schon sehr früh los. Die vielen Eindrücke und der zu lange Abend saß in den Knochen. In einer der stärksten Vorrundengruppen musste man sich behaupten. Der spätere Turniersieger und unsere Freunde aus Stuttgart waren schließlich auch erstmal zu überwinden.   

Die ersten beiden Gruppenspiele waren beiderseits geprägt von der Motivation die ersten Punkte zu sammeln aber auch nicht zu offensiv aufzutreten, um nicht gleich zu Beginn des Turniers einen Rückschlag zu erleiden. Die kompakte Truppe der Sportfreunde München hatten einen guten Auftritt und unsere Frankfurter Kicker kamen leider nicht so richtig in Ihr Spiel. Schlussmann Can war der beste Mann auf dem Platz, der einen Punkt retten konnte.

 

Auch der zweite Gegner aus Polen, die Mannschaft der Szkola Techniki, konnte anfangs so viel Druck aufbauen, dass wir etwas zu weit in die Defensive gedrängt wurden. Etwa nach der halben Spielzeit (18 Minuten dauerte eine Partie) begann Oberrad ins Turnier zu finden und brachte ein paar gute Angriffe auf den Kunstrasenplatz. Leider endete auch diese Begegnung torlos.

 

Ein Sieg musste nun her. Kein Spiel verloren, aber trotzdem „nur“ 2 Punkte, 0 Tore.

 

Die Stuttgarter Kickers, die sich am Ende im Finale des Turniers durchsetzten, waren eigentlich nicht der richtige Sparringspartner, um das Punktekonto zu füllen. Oder ? Zum richtigen Zeitpunkt war unsere U10 hellwach. Alle freuten sich natürlich auch gegen namhafte Clubs zu spielen. Das zeigten wir dann auch. Es wurde ein sehr gutes Match, welches man mit leichten Vorteilen für sich hätte entscheiden müssen. Erst fing man sich einen frühen, etwas unglücklichen Gegentreffer. Dann glich man verdient mit tollem Kombinationsfußball aus und nutzte am Schluss leider nicht weitere gute Tormöglichkeiten. Zweimal verpasste das Leder nur knapp den gegnerischen Kasten. Gutes Spiel gegen einen guten Gegner. Hat Spaß gemacht. Aber leider wieder nur ein Punkt.  

 

Im letzten Vorrundenspiel wartete nun der 1. FC Heidenheim, die Ihre Spiele bis dato alle verloren hatten. Also hieß es Kopf hoch, Ärmel hochkrempeln und diese aussichtsreiche Chance nun zu nutzen. Dann hätte man sich klar für die Goldrunde qualifiziert.

 

Pustekuchen !

 

Leider musste man zum ersten Mal an diesem Turniertag auf den etwas holprigen Rasenplatz. Egal. Spvgg. 05 Oberrad E2 machte das Spiel. Aber ohne Glück und den Blick für die Gegner, die Ihre Chance über Konter witterten. Nach einem ersten Frankfurter Warnschuss, der leider nur an die Latte schepperte war der Ball auf einmal blitzschnell in unserem Kasten versenkt. 0:1. Na gut, es war noch ausreichend Zeit. Irgendwie war aber der Wurm drin und im Tor der Heidenheimer ein guter Keeper. Nochmal Latte, dann scheiterten wir gleich 2 x am besagten Schlussmann, Ball links vorbei, rechts vorbei…….. . Es war wie im falschen Film. Eigentlich musste man diese Partie für sich entscheiden (?), aber die Kugel ging irgendwie nach hinten los.

 

So kam es, dass man am Ende etwas enttäuscht und wirklich mit Pech in die Röhre schaute. 3 Remis (wenn auch gute) und eine Niederlage reichten leider nicht. Die Punkte zählten. Das musste man hinnehmen. Nach ein wenig Zeit konzentrierte sich das TEAM neu und man setzte sich das Ziel in der Silberrunde was zu reißen. Es ist sicherlich eine ähnliche Herausforderung die Silberrunde zu gewinnen wie die Goldrunde, weil es manchmal (wie auch bei uns dieses Mal) Kleinigkeiten sind, die darüber entscheiden wo man am nächsten Tag spielt. Daher hatte man es zum Teil auch hier mit namhaften Clubs zu tun. Man begann wieder mit einer Zwischenrunde (4x4 Teams) von welchen „nur“ die späteren Gruppenersten um die ersten 4 Plätze der Silberrunde spielen würden. Ein Turnier im Turnier sozusagen.

 

 

Am Samstag hatte man noch ein Spiel in der Zwischenrunde zu bewältigen bevor man sich dem weiteren Tagesprogramm widmen konnte.

 

Das Spiel gegen den SV Böblingen war ein versöhnlicher Tagesabschluss. Mit bestem Fußball ließ man den Schwaben keine Chance. 4:0…und endlich 3 Punkte !!  

 

Zur Verarbeitung des Geschehenen besichtigte das gesamte Team nach einer Pause im Hotel mit Eltern, Trainer und Betreuer die Stadt Winnenden (hier war auch das Hotel, wenige Minuten von der Spielstätte entfernt). Anschließend stärkte man sich in einer traditionellen Besenwirtschaft mit hausgemachten Maultaschen („Gottesbescheißerle“), Zwiebelkuchen, Wurstsalat und anderen regionalen Spezialitäten sowie besten Hauswein vom Weinberg vor der Tür. Dafür sind solche Turniere - Beisammensein, Teambuilding und das Land in Winkeln kennen lernen in welche man vermutlich sonst nie reisen würde.  

 

Am Turniertag 2 begann das TEAM ausgeschlafen und wieder guter Dinge. SC Staaken Berlin spürte die Oberräder Spielfreude und hatte wenig entgegenzusetzen. 5:0. ETV Hamburg war da schon eine etwas andere Nummer. Die großgewachsenen Nordlichter wussten uns das Leben schwer zu machen. Nach einer verdienten Führung hätte Frankfurt den Sack zumachen müssen. Wieder verhinderte das Alu einen Zähler für uns. Hamburg pfefferte dagegen einen Freistoß unhaltbar in unsere Maschen. 1:1. Aber diesmal reichten die 7 Punkte und 10:1 Tore um als Gruppenerster um die Plätze 1-4 spielen zu dürfen. Jeder gegen jeden.  

 

FC Luzern (CH)

 

1. FC Nürnberg

 

SpVgg 05 Oberrad

 

1. FC Heidenheim

   

Als erstes gab es die Chance zur Revanche für den Stein auf dem Weg in die Goldrunde. Der 1. FC Heidenheim war die erste Aufgabe. Dieses Mal wirkten die Heidenheimer in besserer Verfassung. Aber wir auch ! Unser Captain übernahm die Verantwortung und brachte die frühe Führung dieses Mal für Oberrad. Nach dem Ausgleich in einer spannenden Begegnung konnte unsere E2 das Spiel an sich reißen und den 2:1 Siegtreffer erzielen.  

 

Im zweiten Spiel stand uns der Club aus Nürnberg gegenüber und Franfurt – Oberrad machte das beste Spiel des Turniers. Mit starkem „One Touch“ Fußball über wenige Stationen bezwang man den 1. FC Nürnberg und begeisterte die mitgereisten Eltern. Es hätte gut und gerne auch mindestens ein Treffer mehr sein können. Aber es stimmte alles gegen wirklich gute Mittelfranken. Can konnte mit weltklasse Reaktionen den Ausgleich verhindern worauf kurz danach der nächste Oberräder Vorwärtsgang in Betrieb ging und weitere Tormöglichkeiten herausgespielt wurden. Das versöhnte.  

 

Die Kraft für das letzte Spiel war geschrumpft. Viele Spielminuten in den Beinen. Die Schweizer Mannschaft des FC Luzern zeigte sich frischer und zeigte technisch sehr starken Sport. Wir fanden, dass Luzern die technisch besten Spieler darbot. Flink und ballversiert flutschten sie durch unsere Reihen. Nicht leicht zu spielen. Und den Abschluss wussten unsere südlichen Nachbarn auch zu setzen. Nach dem 0:1 konnte Oberrad ausgleichen. Doch trotz eines gut aufgelegten Frankfurter Keepers musste man diese Spiel mit 1:2 abgeben. Unsere jungen ehrgeizigen Kicker können nicht verlieren. Tränen liefen nach der Niederlage, die auch ein Sieg war. Parallel spielte der 1. FCH gegen den 1. FCN 0:0. Das bedeutete wir hatten die Silberrunde gewonnen. Etwas ungläubig gingen die Leidenstränen in Freudentränen über und man freute sich über einen großen Pokal und die gewonnene Ehre.    

 

Bitte seht die Ergebnisse:

 

http://www.kfa-waiblingen.de/turniere/punica-cup-2016-herbst.html

 

 

Text vom Veranstalter : Wir gratulieren den Siegern, den Stuttgarter Kickers (Goldrunde) und der SpVgg Oberrad (Silberrunde), aber natürlich auch allen anderen Teams für die tollen Leistungen!    

 

Das war ein versöhnlicher Abschluss einer emotionalen Berg- und Talfahrt. Ein langes Turnierwochenende ging damit zu Ende.

 

Erfahrungen gewonnen. Eindrücke erlebt.

 

Dafür macht es Spaß. Ein tolles TEAM.

 

Trainer/ Betreuer/ Co-Trainer/ Kader (Tore):

Kouhyar D./ Martin S./ Leonardo D.

Can (TW), Frederic (C), Finn, Fynn, Igor, Kourosh, Lorenzo, Mika, Tom.    

 

geschrieben von Martin Stoehr

 

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